Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten

Kreisvereinigung Wuppertal

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03.10.2016

Bundeswehr und NATO: Krieg beginnt an Rhein und Ruhr

Doppelaktion Kalkar / Essen 3. Oktober 2016

An vielen Orten der Welt herrscht Krieg. Menschen sterben, sie flüchten, um ihr Leben zu retten und den Schrecken des Krieges zu entkommen. Waffen aus Deutschland werden in allen Kriegen zum Töten benutzt, aber auch deutsche Soldaten sind im Krieg: in Syrien, in Mali, im Irak und immer noch in Afghanistan. Die andauernde Konfrontation zwischen der NATO und Russland im Ukraine-Konflikt birgt die Gefahr in sich, zu einem großen Krieg in Europa zu eskalieren. Auch mit dem Einsatz von Atomwaffen ist hier bereits gedroht worden.

Montag, 03. Oktober 2016, Uhrzeit wird noch bekannt gegeben

Kalkar und Essen

http://demo-kalkar.de/

Kriegsführungszentrum Kalkar

Eine der wichtigsten Zentren der Kriegsführung befindet sich in Kalkar am Niederrhein. Der Kommandant des Standortes, General Wundrak, bezeichnet ihn als einen "ganz großen Player in den deutschen Streitkräften und der NATO". Von den Tornados in Syrien bis zu den Transportern in Mali: Alle Luftwaffeneinsätze der Bundeswehr im Ausland werden von Kalkar aus gesteuert, Soldaten von dort sind direkt an den Kriegsschauplätzen vor Ort. In Kalkar/Uedem haben die Bundeswehr und die NATO Leitzentralen und Kriegs-Infrastruktur für den Hightech-Krieg aufgebaut. Das „Zentrum Luftoperationen“ in der Von-Seydlitz-Kaserne in Kalkar ist die oberste Kommandoebene für die direkte Einsatzsteuerung aller Luftwaffeneinsätze der Bundeswehr. Von den Gefechtsständen in Kalkar will die Bundeswehr sogar künftig ihre auf dem Luftwaffenstützpunkt Jagel stationierten Kampfdrohnen steuern. Das Combined Air Operation Centre (CAOC) in Uedem ist ein internationaler Gefechtsstand, der die Luftkriegsführung der NATO nördlich der Alpen plant und durchführt. Wenn NATO-Flieger über dem Baltikum an der Grenze zu Russland kreisen, werden sie durch das CAOC in Kalkar/Uedem dirigiert. Es untersteht direkt dem Luftwaffenkommando der NATO in Ramstein. Über Ramstein und Stuttgart ist Deutschland Drehscheibe für den völkerrechtswidrigen US-Drohnenkrieg und für die so begangenen Tötungen vieler Menschen durch diese Kampfdrohnen mitverantwortlich. Das muss aufhören!

Kriegsplanung in Essen

In der Von-Seydlitz-Kaserne in Kalkar ist außerdem das multinationale Joint Air Power Competence Centre (JAPCC) der NATO untergebracht, eine Denkfabrik, in der die Militärs Pläne zur Kriegsführung mit konventionellen Waffen und mit Atomwaffen entwickeln. Die diesjährige Jahrestagung des JAPCC findet vom 4.-6. Oktober in Essen statt. Dort soll über die Aufrechterhaltung der Kriegsführungsfähigkeit unter „verschlechterten Bedingungen“ beraten werden, auf der Tagung des JAPCC in 2014 wurde sogar ein großer Krieg in Europa für möglich und durchführbar erklärt. Statt dem Irrsinn zukünftiger Kriegen vorzubeugen, planen NATO-Militärs Kriege der Zukunft, mit Atomwaffen, unter „verschlechterten Bedingungen“, in Europa. Damit muss Schluss sein!

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08.10.2016

Die Waffen nieder!!!

Kooperation statt NATO-Konfrontation, Abrüstung statt Sozialabbau

Aufruf zur Demonstration am 8.X.2016 in Berlin 

bitte unterzeichnen!

http://friedensdemo.org/

Samstag, 08. Oktober 2016, Auftakt 12 Uhr

Alexanderplatz; Ecke Otto-Braun-Straße; Berlin

http://friedensdemo.org/

Die aktuellen Kriege und die militärische Konfrontation gegen Russland treiben uns auf die Straße. Deutschland befindet sich im Krieg fast überall auf der Welt. Die Bundesregierung betreibt eine Politik der drastischen Aufrüstung. Deutsche Konzerne exportieren Waffen in alle Welt. Das Geschäft mit dem Tod blüht.

Dieser Politik leisten wir Widerstand. Die Menschen in unserem Land wollen keine Kriege und Aufrüstung - sie wollen Frieden.

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29.10.2016

70. Jahrestag der VVN-BdA NRW

Im ZAKK wird gefeiert und nach vorn gesehen

Demokratie verwirklichen!

Frieden schaffen!

Nazis, Militaristen und Faschisten stoppen!

Samstag, 29. Oktober 2016, 13:30 Uhr

Zakk Düsseldorf

Ticket 12 Euro

http://www.nrw.vvn-bda.de/texte/1664_jahrestag.htm

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Landesvereinigung Nordrhein-Westfalen, wurde am 26. Oktober 1946 in Düsseldorf von den Delegierten der über 50.000 Naziopfer des Landes gegründet. In der VVN organisierten sich Frauen und Männer, die während der Naziherrschaft verfolgt wurden, den Holocaust überlebt, Widerstand geleistet haben oder vor dem Hitlerfaschismus fliehen mussten. Seit 1971 trägt sie den Zusatznamen „Bund der Antifaschist/innen“, denn von da an konnten auch Hinterbliebene und jüngere Antifaschistinnen und Antifaschisten Mitglied werden. Diese Personengruppe stellt heute den Großteil der rund 1000 Mitglieder in unserem Bundesland. Sie wirken als „Zeugen der Zeugen“.

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26.09.2016

Albert Norden: Die IG-Farben

1. August 1946

Als das New-Yorker Bulletin „Germany Today“ im vorigen Jahr meldete, daß der IG-Farben-Gewaltige Dr. Georg von Schnitzler die einrückenden Amerikaner mit den Worten begrüßte: „Meine Herren, es ist eine Freude, wieder mit Ihnen zu arbeiten“, erzählte mir Heinrich Mann in einem Brief, wie während einer 1925 stattfindenden Soiree die Gattin des Herrn von Schnitzler ihm, Heinrich Mann, die Notwendigkeit eines Krieges - natürlich gegen die Russen - zu beweisen suchte. Es war das Jahr, in dem Deutschland durch den Locarno-Pakt einen gewichtigen Schritt auf dem Wege tat, der zur Entfremdung mit der Sowjetunion führte.

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24.09.2016

Aufklärung über die Rolle der Bundeswehr beim militärischen Einsatz im Innern der Republik

Massenflugblatt der VVN-BdA

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes VVN-BdA, gegründet 1946, verurteilt die Bürgerkriegsstrategie der Bundesregierung. Sie bekräftigt ihren Widerstand gegen eine Militarisierung von Politik und Gesellschaft. Sie verurteilt die Pläne zum Bundeswehreinsatz im Innern und fordert die Gewerkschaften, alle Demokratinnen und Demokraten auf, bei ihrer Opposition zum Verfassungsbruch durch den geplanten Bundeswehr-Einsatz im Inneren zu bleiben und sich aktiv einzumischen. Dem dient ein Flugblatt, das demnächst erscheint und dessen Text wir hier vorstellen:

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18.09.2016

15 Jahre danach

Von Mumia Abu-Jamal

Es ist jetzt 15 Jahre her, dass die Flugzeuge in die beiden Wolkenkratzer des World Trade Centers in Mahattan krachten. Seitdem wurde die arabische Welt in einen endlosen Strudel von Gewalt, Chaos und Tod gestürzt. Die meisten Toten gehen auf das Konto von US-Bomben und -Soldaten. Und die militärischen Interventionen der Vereinigten Staaten in Afghanistan und im Irak haben einen ungeheuren Hass auf das Imperium entfesselt und zu mehr - und nicht weniger - Terrorismus geführt. Die gefürchtete Organisation Al-Qaida ist inzwischen zum »Islamischen Staat« mutiert, und die Mehrheit der arabischen und muslimischen Länder hat sich in moderne Leichenhäuser verwandelt, aus denen der alte Gestank nach außen dringt. Um welche Staaten der arabischen Welt ist es denn heute besser bestellt? Ägypten? Libyen? Palästina? Wo immer die USA ihre schmutzigen Finger im Spiel hatten, verwandelte sich früher oder später alles in eine gifttriefende Schlangengrube.

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12.09.2016

Für Würde und Respekt

Von Jürgen Heiser

USA: Inhaftierte Whistleblowerin Chelsea Manning beginnt Hungerstreik

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07.09.2016

Henri Martins Briefe aus Indochina an seine Familie

Nha Trang, 7. September 1946

Liebe Eltern,

soeben erhalte ich Euren Brief vom 23. August. Wir sollen am 10. September nach Saigon zurückfahren. Wir liegen in Nha Trang vor Anker. Die Commandant Dominé soll uns ablösen.

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01.09.2016

Henri Martins Briefe aus Indochina an seine Familie

Nha Trang, 1. September 1946

Liebe Eltern,

heute, Sonntag, werden wir den Tag vor Anker verbringen. Seit unserer Abfahrt aus Saigon ist es das erste Mal. Wahrscheinlich kehren wir Ende der Woche nach Saigon zurück.

Wird man am 6. September den Jahrestag der Befreiung von Bourges feiern?

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24.08.2016

Henri Martins Briefe aus Indochina an seine Familie

Nha Trang, 24. August 1946

Liebe Eltern,

gestern habe ich drei Briefe von Euch bekommen, dazu eine Karte von Jeanne-Marie aus La Creuse, die vom 8. August abgestempelt war.

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15.08.2016

Die »Clinton Show«

Von Mumia Abu-Jamal

Der am 28. Juli zu Ende gegangene Parteitag der Demokratischen Partei war nur eine weitere Episode der Veranstaltungsreihe namens »Clinton Show«. Wie alle Shows mit einem altbekannten Programm wird sie zunehmend vom Publikum in Frage gestellt, das längst über das hinausgewachsen ist, was die Hauptakteure darstellen.

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11.08.2016

Übertragung gekappt

US-Polizei unterbricht Videostream von Belagerung einer Wohnung, um schwarze Frau zu erschießen

Aus Protest gegen die Erschießung von Korryn Gaines in Baltimore errichten seit dem Wochenende Frauen in den USA sogenannte Altäre als Gedenkstätten für schwarze Frauen, die Opfer rassistischer Polizeigewalt wurden. Sie folgen damit einem Aufruf des Kollektivs »Black Feminist Future«. Diese Altäre seien nur »eine der verschiedenen Formen von Widerstand und Rebellion«, um die prekäre Situation der schwarzen Bevölkerung sichtbar zu machen, erklärte das Kollektiv. Es sei »eine Möglichkeit, uns öffentlichen Raum zurückzuerobern und gemeinsam zu trauern und die Namen der schwarzen Frauen und Mädchen zu verbreiten, die wir verloren haben«.

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08.08.2016

»Richtige Kerle«

Von Mumia Abu-Jamal

Sollten die Wünsche und Hoffnungen der Demokratischen Partei in Erfüllung gehen, wird Hillary Rodham Clinton zum »45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika« gewählt werden - und damit zur ersten Vertreterin ihres Geschlechts auf diesem Posten in der Geschichte der USA.

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