Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten

Kreisvereinigung Wuppertal

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22.04.2018

Humanistischer Verband NRW - Wuppertal / Bergisches Land Ortsgruppe Freidenker Wuppertal e.V.

„Die Kraft der Schwachen“

Leben und Werk der Schriftstellerin Anna Seghers - Einladung zum 18. Literarischen Spaziergang

Die Mainzerin Anna Seghers, von Hitler bis nach Mexiko vertrieben, kennt die Welt. Sie kam nach Paris, nach Warschau, nach Budapest, Prag und Moskau. Sie kam nach Peking und Schanghai. In allen Ländern und Städten sah sie vor allem den arbeitenden Menschen. Wenn sie von ihm erzählt, dann bleibt kein Satz bloßer Bericht oder Reportage, dann wird keine Geschichte auf eine Tendenz umgebogen.

Sonntag, 22. April 2018, 11.00 bis 16.00 Uhr

bei Helga und Dirk Krüger, Zietenstraße 25, 42281 Wuppertal-Barmen

In erholsamen Pausen kann man lecker essen und trinken und interessante Gespräche führen.

Anmeldung: krueger.wtal@t-online.de oder Tel. 0202-507126

Es sind Geschichten der Bauern und Kinder, der Arbeiter und antifaschistischen Kämpfer in den Karpaten und in Frankreich, in Deutschland und in China. Und der Leser lernt sie privat und gesellschaftlich kennen. Aber je weiter er liest, desto deutlicher wird ihm auch, was Dichtung und Kunst ist.

Als Anna Seghers ihren in der Emigration geschriebenen Roman „Die Rettung“ veröffentlichte, schloss sie das Vorwort mit dem Satz: „Der Autor und der Leser sind im Bunde, sie versuchen, zusammen auf die Wahrheit zu kommen.“ Diese Worte stehen über dem ganzen Werk der Dichterin. Sie gebraucht niemals Schlagworte, niemals Parolen, sie verschweigt nichts. Ihre Sprache ist ebenso knapp wie füllig. Ihre Phantasie arbeitet ständig. Anna Seghers hat viele schriftstellerische Jahre in der Emigration verbracht. Ihr berühmtester antifaschistischer Roman „Das siebte Kreuz“ wird zu Recht immer wieder als das künstlerischste Dokument einer ganzen Epoche charakterisiert.

Anna Seghers sagt die Wahrheit durch Dichtung. Sie nimmt dem Leser nicht die Mühe ab, zwischen den Zeilen zu lesen und selbst Schlüsse zu ziehen. Dabei kann der Leser - wenn man sich darauf einlässt - auch politische, gesellschaftspolitische und sozial-politische Erkenntnisse gewinnen.

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29.04.2018

Gedenkveranstaltung in der Wenzelnbergschlucht

Sonntag, 29. April 2018, 11 Uhr

Wenzelnbergschlucht, Kapeller Weg in Langenfeld

08.05.2018

8. Mai: Der Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus mahnt

Für ein friedliches und solidarisches Miteinander

Vor 73 Jahren endete mit dem durch die Alliierten erzwungenen Kriegsende in Deutschland die Regierungsmacht der faschistischen NSDAP.

Dienstag, 08. Mai 2018, 17 Uhr

Friedhof Norrenberg, Theodor-Fontane-Str. 52, 42289 Wuppertal-Heckinghausen

Unvorstellbares, noch immer nachwirkendes Leid sind die Folgen dieser 12jährigen Schreckenszeit. Deshalb ist das Datum 8. Mai 1945 das Datum des Tages der Befreiung von Krieg und Faschismus.

Die Gräber der Wuppertaler Bombenopfer, der Kriegsgefangenen und der polnischen und sowjetischen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter auf dem Friedhof Norrenberg sind Zeugnis und ständige Mahnung aus dieser Zeit. Niemals dürfen wir vergessen, zu welchen Verbrechen Politik fähig sein kann.

Nach wie vor sind Mahnung und Wachsamkeit erforderlich gegen neofaschistische und rassistische Umtriebe in dieser Gesellschaft.

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01.04.2018

Pressemitteilung der DFG-VK

Damals wie heute: Kampf dem Atomtod

Am 25. März 1958 - vor 60 Jahren - billigte der Deutsche Bundestag mit der Stimmenmehrheit der CDU/CSU und der Deutschen Partei die Stationierung von US-Atomwaffen in der Bundesrepublik. Seitdem wurden zwischenzeitlich bis zu 5.000 Atomsprengköpfe in Deutschland stationiert - damit hätte die Erde gleich mehrfach komplett ausgelöscht werden können. Zudem werden Bundeswehr-Soldaten seitdem im Rahmen der „nuklearen Teilhabe“ dazu ausgebildet, mit ihren Kampfjets die US-Atomwaffen abzuwerfen.

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31.03.2018

Mumia Abu-Jamal muss weiter warten

Von Jürgen Heiser

Philadelphia. Im juristischen Kampf des US-Journalisten Mumia Abu-Jamal um das Aufrollen seiner Berufungsverfahren der Jahre 1998 bis 2012 mutet die Bezirksstaatsanwaltschaft dem seit 37 Jahren inhaftierten politischen Gefangenen weiteres Warten zu. Am vergangenen Dienstag erklärten Vertreter der Behörde vor Gericht erneut, für die Durchsuchung von Archiven zu früheren Todesstrafenverfahren mehr Zeit zu brauchen.

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27.03.2018

Ein Hoffnungsschimmer

Bislang wurde dem inhaftierten US-Bürgerrechtler Mumia Abu-Jamal ein faires Berufungsverfahren verweigert. Das könnte sich nun ändern

Heute findet in Philadelphia ein Gerichtstermin statt, in dem es um Details einer Klage geht, die der US-Bürgerrechtler und zu lebenslanger Haft verurteilte politische Gefangene Mumia Abu-Jamal derzeit zur Durchsetzung eines fairen Berufungsverfahrens anstrengt. Dieses wurde ihm bislang unter wiederholtem Bruch der US-Verfassung verweigert. Treibende Kraft seiner Gegner war über Jahrzehnte die Bezirksstaatsanwaltschaft von Philadelphia. Es könnte nun zu einer Zeitenwende kommen, weil zum ersten Mal in der Geschichte dieses politischen Strafverfahrens ein Richter die Offenlegung entscheidender Akten der Anklagebehörde verlangt, die das Komplott gegen Abu-Jamal belegen könnten. Und die Anklagebehörde leitet seit Anfang des Jahres der neue Chefstaatsanwalt Larry Krasner, der als langjähriger Bürgerrechtsanwalt angetreten ist, mit Korruption und der berüchtigten Law-and-Order-Politik in seinem Amt aufzuräumen und dafür auch bei seiner Wahl von Bürgerrechtsorganisationen und der »Black Lives Matter«-Bewegung unterstützt wurde.

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21.03.2018

Stellungnahme der VVN/ BdA - Niederberg

Nein zu angestrebten „Lernpatenschaften“ der Bundeswehr im Kreis Mettmann

„Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der AntifaschistInnen in Niederberg wendet sich gegen den o.a. „Prüfauftrag“ der CDU im Kreistag.

Die Bundeswehr ist kein Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb wie jeder andere, zumal seit sie verstärkt im Ausland militärisch eingreift und eine Berufsarmee ist.

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16.03.2018

16. März 1968

Erich Fried: Falls es vorübergeht

Massaker in My Lai - US-Soldaten ermorden 502 Einwohner

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11.03.2018

Ostermarsch in Düsseldorf

Abrüsten statt aufrüsten - Atomwaffen abschaffen - Friedenspolitik statt Konfrontation!

Truppenaufmärsche und Auslandseinsätze stoppen, Verhandeln statt schießen! - Abrüsten statt Aufrüsten!

Krieg und Terror in zahlreichen Regionen der Welt: in Syrien, im Irak, in Mali, im Jemen, in Afghanistan ... In Europa spitzt sich die Konfrontation zwischen NATO und Russland durch gefährliche Militärmanöver und Truppenaufmärsche zu. Bei all dem sind deutsche Soldaten und Waffen mit im Einsatz.

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03.03.2018

»Decolonize Berlin«

Die im NGO-Bündnis »Decolonize Berlin« engagierten Verbände und Vereine begrüßen die von den drei Fraktionen der Bezirksverordnetenversammlung Berlin-Mitte und ihren Gutachtern am 1. März im Rathaus Tiergarten eingebrachten Vorschläge zur Umbenennung der Petersallee, der Lüderitzstraße und des Nachtigalplatzes, welche den direkten historischen Bezug zu Deutschlands ehemaligen Kolonien wahren. Mit der konsequenten Umkehr der Erinnerungsperspektive schließt Berlin an die beispielgebende Umbenennung des Kreuzberger Gröbenufers in May-Ayim-Ufer 2009/10 an. »Decolonize Berlin« befürwortet die veröffentlichten Vorschläge für die Umbenennung der drei Straßen und Plätze im Lern- und Erinnerungsort, welche bis heute die drei Gründer der ehemaligen Kolonien »Deutsch-Ostafrika« (Carl Peters), »Deutsch-Südwestafrika« (Adolph Lüderitz) bzw. Kamerun und Togo (Gustav Nachtigal) ehren.

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03.03.2018

Pressemitteilung der DFG-VK

7 Gründe warum die GroKo ein sicherheitspolitischer Albtraum wird

Der Entwurf des Koalitionsvertrags zwischen CDU/CSU und SPD offenbart eine massive Aufrüstung und Militarisierung. Die „Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen“ (DFG-VK) kritisiert, dass der Vertrag Militär zum zentralen Mittel der Außen- und Sicherheitspolitik macht - die Friedensorganisation beleuchtet dazu sieben Punkte des Koalitionsvertrags.

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21.02.2018

Das Jahr 1968 - dokumentiert

Die Senatskundgebung „Für Freiheit und Frieden“ - Ein Stimmungsbild

Reaktion auf den Vietnam-Kongreß an der FU Berlin - 21. Februar 1968

Ein Amateurfotograf, der das Verbrennen einer roten Fahne nicht mehr knipsen konnte, weil sein Film zu Ende war, versuchte unauffällig zu verschwinden. Der Verwaltungsangestellte Mende, der Rudi Dutschke ähnelte: „Als ich wegging, folgte mir ein älterer Mann mit einer roten Armbinde. Er begann mich zu stoßen und rief: „Kommunistensau, hau ab!“ Da tönte es plötzlich aus der Menge heraus, immer lauter: „Hier ist Dutschke.“ Das ging wie ein Lauffeuer durch die Menge. Sie kam in Bewegung und rückte auf mich zu.

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01.02.2018

Fédération Internationale des Résistants (FIR) / Internationale Föderation der Widerstandskämpfer (FIR)

75. Jahrestages des Sieges von Stalingrad

Am 2. Februar 2018 feiert die Internationale Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) - Bund der Antifaschisten den 75. Jahrestag des Sieges der Roten Armee bei Stalingrad. Der Weg nach Stalingrad wurde durch Ermordung, Tötung, Ausbeutung, Unterdrückung und Zerstörung durch den deutschen Faschismus und seine Verbündeten gezeichnet. Coventry, Rotterdam, Warschau und Belgrad sind die Symbole des Luftterrors, den diese Streitkräfte über die Städte Europas brachten. Auschwitz, Buchenwald, Majdanek, Sobibor haben sich selbst als „Monumente des Holocaust“ in den Köpfen der Menschheit verankert - ein Holocaust, der von den Nazi-Theorien der „Herrenrasse“ gegen alle Völker, unabhängig von Hautfarbe und Rasse, getragen wurde.

Der Sieg von Stalingrad steht dagegen für die Hoffnung auf Befreiung und den Widerstand gegen den mörderischen deutschen Faschismus.

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© VVN-BdA Wuppertal