Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten

Kreisvereinigung Wuppertal

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30.05.2018

Wuppertal hat keinen Platz für Nazis!

Treffen für weitere Bündnisabsprachen

Mittwoch, 30. Mai 2018, 19 Uhr

Tacheles, Rudolfstr. 125, Wuppertal

09.06.2018

32. Konferenz antifaschistischer Initiativen und Organisationen

Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln bleibt unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel (Schwur von Buchenwald, nachempfunden).

Samstag, 09. Juni 2018, 10 Uhr Einlass, bis 16 Uhr

ver.di Landesbezirk NRW Karlstr. 123-127 40210 Düsseldorf

Die Alternative für Deutschland in Länderparlamenten und im Bundestag ist der deutlichste Ausdruck der Rechtsentwicklung in Deutschland. Sie hat sich endgültig entlarvt und ist eben keine neue konservative Partei. Sie macht gemeinsame Sache mit den Rechtsradikalen und Faschisten, stellt diese im Bundestag sogar als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein.

Die AfD gibt sich als Kümmererin für den „kleinen Mann“. Das Wort Gewerkschaft kommt jedoch kein einziges Mal im Grundsatzprogramm der AfD vor. Kein Wort davon, dass Arbeitgeber ihren Anteil zur Sozialversicherung leisten müssen. Kein Wort, dass Rentenversicherung, Krankenversicherung und Arbeitslosenversicherung die Menschen vor existenziellen Risiken schützen.

Stattdessen weniger Steuern für die Superreichen. Für die Beschäftigten weniger Rente und längere Arbeitszeiten. Stattdessen Ausgrenzung und Diskriminierung nicht nur von Migranten und Geflüchteten, sondern auch von Frauen, Homosexuellen und von wirtschaftlich Schwachen. Oft gelingt es der rechten Propaganda von den Ursachen und Verursachern von Flucht, Sozialabbau, Wohnungsnot und Arbeitslosigkeit abzulenken. Sie suggerieren „Ausländer und Flüchtlinge“ seien das Problem.

Neben NPD, Pegida usw. sind auch Einzelthemen aus der Bevölkerung Anlass für rechte Aktivitäten. Mit ihren Forderungen nach Sicherheit, Sauberkeit und Ordnung spielen sie dem Abbau demokratischer Rechte und dem Ausbau des Polizeistaates in die Hände. Sie sind Stichwortgeber für viele Landesregierungen, die den Krieg im eigenen Land vorbereiten. Der Einsatz der Bundeswehr im Inneren und neue Polizeigesetze sind Beispiele dafür. Die AfD und ihre europäischen Partner helfen mit ihrer völkischen nationalistischen Politik fleißig dabei mit.

Mit überholter „Kanonenboot“-Politik, mit Waffenarsenalen, weiter ausgebaut und modernisiert, gefährden Trump, NATO und Konsorten den Weltfrieden. Die Bundesregierung, die den Wehretat drastisch erhöhen will und die Bombardierung von Syrien für richtig und notwendig erklärt, ist Teil dieser Kriegstreiberei.

Antisemitismus und Rassismus, bis hin zum beispiellosen Völkermord waren schon einmal offizielle Staatspolitik. Wer nicht vollkommen verroht ist, müsste wissen, dass wir alles tun müssen, um Rassismus und Faschismus zurückzudrängen. Der NS-Terror hat Millionen Menschen das Leben gekostet. Er hat Städte und Lebensgrundlagen in ganz Europa und großen Teilen der Welt zerstört.

Wenn die sogenannte „Alternative für Deutschland“ davon fantasiert, die Erinnerungskultur um 180 Grad zu drehen, dann muss sie mit unserem erbitterten Widerstand rechnen.

Es gibt Tausende guter Gründe gegen Rechtsradikale und Faschisten zu demonstrieren. Die historische Verpflichtung, die Lehren aus der deutschen Geschichte sind die wichtigsten. Das gilt ganz besonders jetzt, denn es sitzt wieder eine rechtsradikale Partei im Bundestag.

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10.05.2018

Die Kriegsgefahr bannen - Abrüstung statt Aufrüstung

Bundesausschuss der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten

Wir erleben aktuell eine dramatische Zuspitzung der internationalen Konflikte im Nahen Osten, wo die militärischen Auseinandersetzungen uns an den Rand eines Weltkrieges bringen.

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08.05.2018

Rede zum 8. Mai 2018 - Gedenkveranstaltung auf dem Friedhof Norrenberg

Von Sebastian Schröder, VVN-BdA Wuppertal

Wir gedenken heute der Opfer des Faschismus, hier an den Gräbern der polnischen und sowjetischen ZwangsarbeiterInnen.

Den 8. Mai 1945 feiern wir als Tag der Befreiung vom Faschismus - deshalb bekräftigen wir „Nie wieder Faschismus!“

Aber wir bekräftigen am 8. Mai auch „Nie wieder Krieg!“

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04.05.2018

Ringen um eine neue Chance

Von Jürgen Heiser

Mumia Abu-Jamal will seine Unschuld beweisen. Doch die Mühlen der Justiz könnten das verhindern

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29.04.2018

Appell an die Jugend

von Esther Bejarano und Peter Gingold; 15.3.1997

Nehmt es wahr, nehmt wenigstens ihr es wahr...

...was von Euren Vorfahren meistens verdrängt, auch diskriminiert und verleugnet wurde: Das Bedeutsamste und Kostbarste aus deutscher Geschichte ist und bleibt der antifaschistische Widerstand.

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19.04.2018

19. April 1943 - Beginn des Aufstands im Warschauer Ghetto

Noemi Szac-Wajnkrane: Zosia

Zosia war ein kleines Mädchen, die Tochter eines Arztes. Während der „Aktion“ fielen einem Deutschen ihre schönen, wie Diamanten strahlenden Augen auf.

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01.04.2018

Pressemitteilung der DFG-VK

Damals wie heute: Kampf dem Atomtod

Am 25. März 1958 - vor 60 Jahren - billigte der Deutsche Bundestag mit der Stimmenmehrheit der CDU/CSU und der Deutschen Partei die Stationierung von US-Atomwaffen in der Bundesrepublik. Seitdem wurden zwischenzeitlich bis zu 5.000 Atomsprengköpfe in Deutschland stationiert - damit hätte die Erde gleich mehrfach komplett ausgelöscht werden können. Zudem werden Bundeswehr-Soldaten seitdem im Rahmen der „nuklearen Teilhabe“ dazu ausgebildet, mit ihren Kampfjets die US-Atomwaffen abzuwerfen.

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31.03.2018

Mumia Abu-Jamal muss weiter warten

Von Jürgen Heiser

Philadelphia. Im juristischen Kampf des US-Journalisten Mumia Abu-Jamal um das Aufrollen seiner Berufungsverfahren der Jahre 1998 bis 2012 mutet die Bezirksstaatsanwaltschaft dem seit 37 Jahren inhaftierten politischen Gefangenen weiteres Warten zu. Am vergangenen Dienstag erklärten Vertreter der Behörde vor Gericht erneut, für die Durchsuchung von Archiven zu früheren Todesstrafenverfahren mehr Zeit zu brauchen.

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27.03.2018

Ein Hoffnungsschimmer

Bislang wurde dem inhaftierten US-Bürgerrechtler Mumia Abu-Jamal ein faires Berufungsverfahren verweigert. Das könnte sich nun ändern

Heute findet in Philadelphia ein Gerichtstermin statt, in dem es um Details einer Klage geht, die der US-Bürgerrechtler und zu lebenslanger Haft verurteilte politische Gefangene Mumia Abu-Jamal derzeit zur Durchsetzung eines fairen Berufungsverfahrens anstrengt. Dieses wurde ihm bislang unter wiederholtem Bruch der US-Verfassung verweigert. Treibende Kraft seiner Gegner war über Jahrzehnte die Bezirksstaatsanwaltschaft von Philadelphia. Es könnte nun zu einer Zeitenwende kommen, weil zum ersten Mal in der Geschichte dieses politischen Strafverfahrens ein Richter die Offenlegung entscheidender Akten der Anklagebehörde verlangt, die das Komplott gegen Abu-Jamal belegen könnten. Und die Anklagebehörde leitet seit Anfang des Jahres der neue Chefstaatsanwalt Larry Krasner, der als langjähriger Bürgerrechtsanwalt angetreten ist, mit Korruption und der berüchtigten Law-and-Order-Politik in seinem Amt aufzuräumen und dafür auch bei seiner Wahl von Bürgerrechtsorganisationen und der »Black Lives Matter«-Bewegung unterstützt wurde.

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21.03.2018

Stellungnahme der VVN/ BdA - Niederberg

Nein zu angestrebten „Lernpatenschaften“ der Bundeswehr im Kreis Mettmann

„Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der AntifaschistInnen in Niederberg wendet sich gegen den o.a. „Prüfauftrag“ der CDU im Kreistag.

Die Bundeswehr ist kein Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb wie jeder andere, zumal seit sie verstärkt im Ausland militärisch eingreift und eine Berufsarmee ist.

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16.03.2018

16. März 1968

Erich Fried: Falls es vorübergeht

Massaker in My Lai - US-Soldaten ermorden 502 Einwohner

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© VVN-BdA Wuppertal