Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten

Kreisvereinigung Wuppertal

21.10.2018
Startseite
Oktober 2018
MoDiMiDoFrSaSo
 1 2 3 4 5 6 7
 8 91011121314
15161718192021
22232425262728
293031

10.11.2018

„Es ist geschehen - folglich kann es wieder geschehen.“

Demonstration zum 9. November 1938

„Es ist geschehen - folglich kann es wieder geschehen.“

Dieser Satz des italienischen Schriftstellers und Auschwitz-Überlebenden Primo Levi aus seinen Lebenserinnerungen ist immer aktuell geblieben.

Samstag, 10. November 2018, 13 Uhr

Bahnhofsvorplatz Hauptbahnhof, Wuppertal

Der 9. November ist ein Schicksalsdatum in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts.

Neben anderen Ereignissen zu diesem Datum ist in diesem Jahr besonders an den 9. November 1918 zu erinnern. Mit dem Arbeiter- und Matrosenaufstand und dem Generalstreik wurde vor 100 Jahren zum Ende des 1. Weltkrieges beigetragen und durch diese Revolution brach das deutsche Kaiserreich zusammen.

Nie darf vergessen werden was in der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 geschah.

Die vorausgegangene zunehmende Entrechtung mit fortgesetzter rassistischer Hetze gegen die jüdische Bevölkerung wurde in dieser Nacht der Auftakt zu ihrer gewaltsamen Verfolgung. In dem von den Nazis „Reichskristallnacht“ genannten reichsweiten staatlich organisierten Pogrom wurden die Synagogen in Brand gesetzt, Geschäfte jüdischer Besitzer zerstört und geplündert und die jüdischen Menschen wurden gejagt, geschlagen und verhaftet.

Heute wissen wir, was geschah!

Und wir haben uns entschieden nicht zu vergessen und uns zu wehren, damit sich solche Zustände nicht wiederholen.

mehr...

31.12.2018

Rettet das Archiv des Widerstandes an Rhein und Ruhr

Landesausschuss der VVN-BdA

Die Fluten, die in Wuppertal am vergangenen Dienstag aus den Gullilöchern emporstiegen, haben im Archiv der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten in der Gathe 55 erheblichen Schaden angerichtet.

Montag, 31. Dezember 2018, beliebig

Wuppertal

Wertvolle Schriftstücke aus den Hinterlassenschaften antifaschistischer Widerstandskämpfer, darunter Prozessakten, Protokolle und Niederschriften aus der Haft wurden z.T. stark beschädigt. Ihre Rettung bedarf großer Anstrengungen, auch finanzieller. Vor allem muss jetzt im Raum Rhein/Ruhr ein geeigneter neuer Raum gefunden werden, denn der bisher genutzte Keller ist vollkommen ungeeignet.

Wir rufen dazu auf, der VVN-BdA zu helfen:

-finanziell (Spendenkonto: IBAN DE 03 3601 0043 0028 2124 35) auch durch Beitritt in die VVN-BdA

-durch Beseitigung der entstandenen Raumnot. Günstige Mietangebote sind willkommen

-durch freiwillige Helferinnen und Helfer

Der Landesausschuss der VVN-BdA NRW

Falk Mikosch - Silvia Rölle - Jochen Vogler  

42107 Wuppertal, Gathe 55, nrw@vvn-bda.de, www.nrw.vvn-bda.de

Spendenkonto: Postbank Essen IBAN DE 03 3601 0043 0028 2124 35

29.09.2018

Stefan Zweig: Die ersten Stunden des Krieges von 1914

Der typischste, der erschütterndste Fall einer solchen ehrlichen und zugleich unsinnigen Ekstase war für mich der Ernst Lissauers. Ich kannte ihn gut. Er schrieb kleine, knappe, harte Gedichte und war dabei der gutmütigste Mensch, den man sich denken konnte.

mehr...

28.09.2018

Pressemitteilung des Bündnisses „Nein zum neuen Polizeigesetz NRW“

Finale Abstimmung über das neue Polizeigesetz auf November verschoben

Die weitere Beratung zum neuen Polizeigesetz NRW wurde gestern am 27.09.2018 überraschend von der Tagesordnung des Innenausschusses im Landtag NRW genommen. Damit kann bzw. wird sich der Zeitplan für die finale Abstimmung bis in den November verschieben.

mehr...

13.09.2018

Offener Brief der VVN-BdA Wuppertal zum neuen Polizeigesetz NRW

Sehr geehrter Hafke, sehr geehrter Todtenhausen,

Im Namen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Kreisvereinigung Wuppertal wenden wir uns an Sie als die gewählten Vertreter der BürgerInnen unserer Stadt im Landtag und im Bundestag, und wir wenden uns an Sie als Menschen, die sich unserer Stadt verbunden fühlen.

mehr...

05.09.2018

Stefan Zweig: Die ersten Stunden des Krieges von 1914

Schwieriger als die amtliche erwies sich meine Stellung innerhalb meines Freundeskreises. Wenig europäisch geschult, ganz im deutschen Gesichtskreis lebend, meinten die meisten unserer Dichter ihr Teil am besten zu tun, indem sie die Begeisterung der Massen stärkten und die angebliche Schönheit des Krieges mit dichterischem Appell oder wissenschaftlichen Ideologien unterbauten.

mehr...

22.08.2018

Alfred Kerr: Die Diktatur des Hausknechts und Melodien

Eine Erinnerung von Dirk Krüger

Am 10. Mai 1933 warfen die Nazi-Barbaren, von Goebbels aufgeputschte Studenten, Wissenschaftler und SA-Leute, auch die Bücher Alfred Kerrs auf den Scheiterhaufen der deutschen Kultur. Der achte Rufer grölte den „Feuerspruch „ „Gegen Verhunzung der deutschen Sprache! Für Pflege des kostbarsten Gutes unseres Volkes! Ich übergebe den Flammen die Schriften von Alfred Kerr!“

mehr...

09.08.2018

Erich Mühsam: Kriegslied

Sengen, brennen, schießen, stechen,

Schädel spalten, Rippen brechen,

spionieren, requirieren,

patrouillieren, exerzieren,

fluchen, bluten, hungern, frieren ...

So lebt der edle Kriegerstand,

die Flinte in der linken Hand,

das Messer in der rechten Hand -

mit Gott, mit Gott, mit Gott,

mit Gott für König und Vaterland.

mehr...

08.08.2018

Pressemitteilung der DFG-VK

Keine Wiedereinführung der Wehrpflicht!

Die „Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen“ (DFG-VK) protestiert gegen die Pläne von Teilen der CDU, die Wehrpflicht zu reaktivieren. Stattdessen fordert die Friedensorganisation eine Grundsatzdebatte über die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik.

mehr...

07.07.2018

85. Jahrestag der Einrichtung des KZ Kemna

Karl Ibach: Kemna - Wuppertaler Konzentrationslager 1933-1934

„Eine Sensation für die Wachmannschaft war die Einlieferung des Zentrums-Abgeordneten und früheren preußischen Wohlfahrtsministers Hirtsiefer. Dieser war von der SA in Essen verhaftet worden und mit aufgespanntem Regenschirm und einem Schild mit entsprechendem Text um den Hals durch die Straßen geführt worden. Die Wachmannschaft in der Kemna wurde gegen ihn als einen ehemaligen „gefährlichen Bonzen“ aufgeputscht und diese gestaltete seine Anwesenheit im Lager zu einem wahren Martyrium.

mehr...

30.06.2018

Pressemitteilung des Bündnises „Nein zum neuen Polizeigesetz NRW“

Erste Anwendung des PAG in Bayern beweist den Weg in autoritären Polizei - und Überwachungsstaat

Bündnis „Nein zum neuen Polizeigesetz NRW“ verurteilt die bundesweiten Gesetzesverschärfungen und ruft zu breitem Protest auf

Am vergangenen Mittwoch wurden in Augsburg erstmals im Rahmen des neuen bayerischen Polizeiaufgabengesetzes mutmaßliche Gegendemonstranten des AfD-Parteitages mit freiheitsentziehenden Maßnahmen belegt - auf Basis reiner Spekulationen. Das Bündnis „Nein zum neuen Polizeigesetz NRW“ verurteilt diese Maßnahmen scharf und sieht seine schlimmsten Befürchtungen bestätigt.

mehr...

20.06.2018

Pressemitteilung des Bündnisses "Nein! Zum neuen Polizeigesetz in NRW"

Nach Verschiebung der Abstimmung des neuen Polizeigesetzes: Mit Rückenwind zur Großdemonstration am 7. Juli

Bündnis kündigt unverminderten Protest bis zur endgültigen Ablehnung an https://www.no-polizeigesetz-nrw.de/

Das Bündnis „Nein zum neuen Polizeigesetz NRW“ mobilisiert weiterhin mit voller Kraft für die geplante Demonstration am 7. Juli in Düsseldorf. Die gestrige Ankündigung von Änderungen im Gesetzesentwurf durch CDU-Innenminister Reul verbucht das Bündnis als ersten Erfolg, will sich aber keinesfalls zurücklehnen. Der Zeitgewinn durch die verschobene Abstimmung soll genutzt werden, um den Protest zu verbreitern, zu verstetigen und das Gesetz ganz zu kippen.

mehr...

© VVN-BdA Wuppertal