01.09.2019

Abrüsten statt Aufrüsten! Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!

Veranstaltung zum Antikriegstag/Weltfriedenstag des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) - Stadtverband Wuppertal

Sonntag, 01. September 2019, 19 Uhr

City-Kirche Elberfeld, Kirchplatz 2, 42103 Wuppertal

Der Eintritt ist frei

Programm:

- Grußworte

- Vortrag: Guido Grüning, Vorsitzender des DGB-Stadtverbandes Wuppertal: „Die Arbeiterbewegung und der Kampf für den Frieden und Abrüstung heute“

- Friedenspolitische Revue mit Texten und Liedern von Kai Degenhardt

- Moderation: Dr. Dirk Krüger


Historisches zum 1. September

Seit Beginn der 1950er Jahre wurde zunächst in der DDR der 1. September als „Tag des Friedens“ bzw. als „Weltfriedenstag“ begangen. An diesem Tag wurde an den Beginn des Zweiten Weltkriegs erinnert, der am 1. September 1939 mit dem Überfall der deutschen faschistischen Wehrmacht auf Polen seinen Anfang nahm, und es wurde an diesem Tag zum Eintreten für den Weltfrieden aufgerufen.

Die westdeutsche Initiative für diesen Gedenktag ging vom DGB aus, der erstmals am 1. September 1957 unter dem Motto „Nie wieder Krieg“ zu Aktionen aufrief. Auf dem Bundeskongress des DGB 1966 wurde ein Antrag angenommen „...alles Erdenkliche zu unternehmen, damit des 1. September in würdiger Form als eines Tages des Bekenntnisses für den Frieden und gegen den Krieg gedacht wird.“ Auch in der Gegenwart ruft der DGB am 1. September zu Kundgebungen und Veranstaltungen auf und organisiert selber welche.

In seiner demagogischen und verlogenen Rede vor dem Deutschen Reichstag am 1. September 1939 fielen von Hitler auch die Sätze: „ Polen hat heute Nacht zum ersten Mal auf unserem eigenen Territorium auch mit bereits regulären Soldaten geschossen. Seit 5.45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen!“

Papst Franziskus war am 5./6. Juni 2015 in Sarajewo. Hier soll angeblich der Erste Weltkrieg seinen Anfang genommen haben. Vor etwa 65 000 Menschen sagt er: „Es ist heute eine Art dritter Weltkrieg, der stückweise geführt wird. Und im Bereich der globalen Kommunikation nimmt man ein Klima des Krieges wahr.“ Er geißelte bei einigen „Mächtigen“ die Doppelmoral: „Wer vom Frieden spricht und den Krieg mit dem Verkauf von Waffen und der Entsendung von Soldaten in viele Länder der Erde begünstigt, ist ein Heuchler!“