Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten

Kreisvereinigung Wuppertal

12.3.2010
Termine
März 2010
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April 2010
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Mai 2010
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14.03.2010

Jahreshauptversammlung der VVN/BdA Kreisvereinigung Wuppertal

Wir laden alle Mitglieder und FreundInnen herzlich zur Jahreshauptversammlung 2010 ein.

Sonntag, 14. März 2010, 15 Uhr

Naturfreundehaus Wuppertal-Ronsdorf, Luhnsfelder Höhe 7

Tagesordnung:

-Begrüßung

-Rechenschaftsbericht des Vorstandes

-Kassenbericht

-Diskussion zu den Berichten

-Wahl des Vorstandes/Sprecherkreises unserer Kreisvereinigung

-Verschiedenes

27.03.2010

Duisburg stellt sich quer

Aufruf gegen den Sternmarsch von Pro NRW und NPD

Samstag, 27. März 2010, genaue Uhrzeit wird noch bekannt gegeben

Duisburg-Marxloh

Aufruf gegen den Sternmarsch von Pro NRW und NPD

Am 27./28. März 2010 werden wir zusammen mit Tausenden von Menschen den Naziaufmarsch von Pro NRW und NPD in Duisburg verhindern.

Die rechtspopulistische Partei Pro-NRW und die faschistische NPD kündigen an, am 27. und 28.3.2010 Aufmärsche gegen die Duisburger Merkez-Moschee durchzuführen. Pro-NRW und NPD wollen wie in der Schweiz ein Minarettverbot durchsetzen. RassistInnen und NeofaschistInnen aus ganz Europa sind zu ihren Aufmärschen bereits eingeladen. Wir stellen uns allen internationalen RassistInnen und NeofaschistInnen entgegen.

Die rassistische Hetze von Pro-NRW und NPD zielt darauf ab, die Vorurteile und Ängste gegenüber Menschen islamischen Glaubens für ihre Ziele zu nutzen. Dabei greifen sie eine antiislamische Debatte auf, welche aus der Mitte der Gesellschaft angestossen wird. Während die NPD offen nationalistisch und rassistisch auftritt, versucht Pro-NRW nach außen den bürgerlichen Schein zu wahren. Sie entlarvten sich jedoch selbst durch Personen in der Führungsriege, die eine einschlägige faschistische Vergangenheit haben. Hinter der scheinbaren bürgerlichen Fassade versteckt sich eine tiefe Verachtung, die sich in Wirklichkeit gleichermaßen gegen Muslime, MigrantInnen und Hartz IV- Betroffene richtet.

Im Jahr 2010 werden wir Duisburgerinnen und Duisburger gemeinsam mit allen antifaschistischen Kräften aus den Gewerkschaften, Parteien, Jugend- und Studierendenverbänden, der Friedens- und Umweltbewegung, der radikalen Linken, globalisierungskritischen Gruppen und anderen Aktionsgruppen aus ganz NRW den Aufmarsch der Nazis und RassistInnen verhindern. Nie wieder werden wir den AnhängerInnen des verbrecherischen Nazi-Regimes, rechtspopulistischen Parteien oder Bürgerbewegungen unsere Städte überlassen!

Im Jahr 2005 haben tausende Menschen gegen den Naziaufmarsch in Duisburg Marxloh demonstriert und diesen verhindert. In diesem Jahr wollen wir wie in Jena, Köln und Berlin bereits erfolgreich durchgesetzt, auch in Duisburg durch Aktionen des zivilen Ungehorsam mit Massenblockaden den Nazis entgegen stellen und sie blockieren. Dieses Ziel eint uns über alle sozialen, politischen oder kulturellen Unterschiede hinweg. Wir sind bunt und wir stellen uns dem braunen Mob in den Weg. Von uns wird dabei keine Eskalation ausgehen. Dabei sind wir solidarisch mit allen, die mit uns dieses Ziel teilen und dem Naziaufmarsch in Sicht- und Hörweite entgegen treten wollen.

Wir Duisburgerinnen und Duisburger laden über unsere Stadtgrenzen hinaus alle antifaschistischen Kräfte dazu ein jetzt gemeinsam mit uns die umfassende Aufklärung und Mobilisierung in den Stadtteilen zu beginnen!

Unterstützt uns und kommt am 27./28. März 2010 in unsere Stadt - gemeinsam werden wir die Nazis stoppen!

Hoch die internationale Solidarität!

Duisburg stellt sich quer

www.netzwerk-gegen-rechts.org

31.03.2010

Begegnungsstätte Alte Synagoge

Ausstellung „Nationalsozialismus in Wuppertal“ verlängert bis 31. März 2010

Mittwoch, 31. März 2010, Dienstag-Freitag und Sonntag 14-17 Uhr

Begegnungsstätte Alte Synagoge, Genügsamkeitstraße, Wuppertal

Begegnungsstätte Alte Synagoge öffnet für Schulklassen schon vormittags

Die Ausstellung „Nationalsozialismus in Wuppertal“, die derzeit in der Begegnungsstätte Alte Synagoge zu sehen ist, wird bis Mittwoch, 31. März 2010, verlängert.

Auf 21 Text-Bild-Tafeln werden die wichtigsten Aspekte dieses Themas dargestellt, wobei der Wuppertaler Ortsgeschichte eine besondere Bedeutung beigemessen wird. In knappen und leicht verständlichen Texten und mit aussagekräftigen Abbildungen - Fotos und Dokumente - verschafft die Ausstellung einen guten einführenden Überblick ins Thema. Auch wegen ihrer Übersichtlichkeit eignet sie sich besonders für den Besuch von Schulklassen.

Ergänzt werden diese Tafeln um die Ausstellung „...die waren denen noch weniger Wert als Staub“, eine Foto- und Textausstellung über Eindrücke von Schülerinnen und Schülern nach einem Besuch der Gedenkstätte Auschwitz.

Lehrerinnen und Lehrer können den Besuch ihrer Lerngruppen mit dazu gehörigen Unterrichtsmaterialien (vertiefende Quellen, Fragen und Bearbeitungsvorschläge) vor- und nachbereiten.

Schulklassen können die Ausstellung selbstverständlich vormittags besuchen!

Es gelten die folgenden Öffnungszeiten: Dienstag-Freitag und Sonntag 14-17 Uhr

Anmeldung: Tel.: 0202-563.2843 oder E-mail: bas-wuppertal@gmx.de

18.04.2010

Gedenkveranstaltung in der Wenzelnbergschlucht

Zur Erinnerung an die Morde vom 13. April 1945

Sonntag, 18. April 2010, 11:00 Uhr

Wenzelnbergschlucht

Diesjähriger Ausrichter: Stadt Solingen

Treffpunkt ist 10:00 Uhr, Parkplatz Hotel Lohman (Gravenberg) an der Stadtgrenze Solingen/Langenfeld; ca. 10:30 Uhr Gedenkdemonstration zur Wenzelnbergschlucht mit anschließender Gedenkveranstaltung

Anfahrt: A3 Ausfahrt Solingen Langenfeld. Links abbiegen auf die B229 Richtung Solingen, Hardt/Elberfelder Straße 45. Nach ca. 800m auf der rechten Seite. Parkmöglichkeit am Hotel.

Offizielles Programm wird noch bekannt gegeben

Den Toten zum Gedenken den Lebenden zur Mahnung

Auf Langenfelder Stadtgebiet, in der so genannten Wenzelnbergschlucht, erschoss die Gestapo in den letzten Tagen der faschistischen Herrschaft 71 Häftlinge, die überwiegend aus dem Zuchthaus Lüttringhausen kamen. Paarweise aneinander gebunden, mussten die Gefangenen an einer Grube niederknien und wurden mit Genickschüssen ermordet und anschließend verscharrt - nur 4 Tage vor Kriegsende.

© VVN-BdA Wuppertal