Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten

Kreisvereinigung Wuppertal

18.7.2018
Artikel

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01.02.2018

Fédération Internationale des Résistants (FIR) / Internationale Föderation der Widerstandskämpfer (FIR)

75. Jahrestages des Sieges von Stalingrad

Am 2. Februar 2018 feiert die Internationale Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) - Bund der Antifaschisten den 75. Jahrestag des Sieges der Roten Armee bei Stalingrad. Der Weg nach Stalingrad wurde durch Ermordung, Tötung, Ausbeutung, Unterdrückung und Zerstörung durch den deutschen Faschismus und seine Verbündeten gezeichnet. Coventry, Rotterdam, Warschau und Belgrad sind die Symbole des Luftterrors, den diese Streitkräfte über die Städte Europas brachten. Auschwitz, Buchenwald, Majdanek, Sobibor haben sich selbst als „Monumente des Holocaust“ in den Köpfen der Menschheit verankert - ein Holocaust, der von den Nazi-Theorien der „Herrenrasse“ gegen alle Völker, unabhängig von Hautfarbe und Rasse, getragen wurde.

Der Sieg von Stalingrad steht dagegen für die Hoffnung auf Befreiung und den Widerstand gegen den mörderischen deutschen Faschismus.

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27.01.2018

»Nie wieder!«

Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland - Pressemitteilung

Nein, es ist nicht nur dieser eine Tag im Jahr, dieser 27. Januar, an dem hierzulande an die Opfer des deutschen Faschismus und die Ermordeten in den Konzentrations- und Vernichtungslagern Nazideutschlands erinnert wird. Für die Überlebenden, ihre Familien, ihre Nächsten ist der Schmerz, der Verlust, die Trauer lebenslänglich, über Generationen hinweg. Wer hört ihnen zu, wer nimmt Anteil?

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21.01.2018

„Hitler war kein Betriebsunfall“ - Antifaschisten erinnern an die Machtübertragung an den deutschen Faschismus

„www.dasjahr1933.de“

Der Einzug der AfD in den Deutschen Bundestag ist für alle erkennbar ein sichtbares Zeichen für die politische Rechtsentwicklung in unserem Land. Ohne falsche Analogien zu ziehen, gewinnt vor diesem Hintergrund die historische Erinnerung an die Jahre 1932/33 neue Aktualität.

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18.01.2018

Mumia Abu-Jamal muss weiter warten

Von Jürgen Heiser

Philadelphia. Im Fall des seit 36 Jahren inhaftierten US-Journalisten Mumia Abu-Jamal hat ein Kriminalgericht am Mittwoch die Anhörung zu dessen Revisionsanfechtung nach kurzer Verhandlung auf den 27. März vertagt. Richter Leon Tucker gab damit dem neuen Bezirksstaatsanwalt Larry Krasner Gelegenheit, alle Akten offenzulegen, die sein Vorgänger rechtswidrig unter Verschluss gehalten hatte.

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13.01.2018

1968 in Wuppertal

1932: Tag und Nacht schützen die Arbeiter ihr Gewerkschaftshaus

Aus: "Nachts, wenn die Gestapo schellte..." von Klaus und Doris Jann, NRZ, 13. Januar 1968

Wuppertal - 1932: Im „deutschen Manchester“ hungern die Bandwirker und Färber, die Weber und Chemiearbeiter. An den Arbeitsämtern und Stempelstellen stehen sie Schlange, die Erwerbs,- aber nicht Arbeitslosen. Denn zu tun gibt es genug in jenen Tagen des Jahres 1932. Während in Berlin die Regierung Brüning mit Notverordnungen regiert, während von Papen Brüning ablöst, während von Papen dann Kurt Schleicher auf dem Reichskanzlerposten Platz machen muß, gärt es im Wupper-Tal.

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13.01.2018

1968 in Wuppertal

„Nachts, wenn die Gestapo schellte“

13. Januar 1968 - " In diesen Tagen, von Werner Lust

Lieber Leser !

Vor etwas mehr als einem Jahr, am 9. Januar 1967, saßen Redakteure und Mitarbeiter der NRZ - Stadtredaktion Wuppertal zusammen, um zu überlegen, welche großen Themen im Laufe des Jahres in der Zeitung behandelt werden sollten.

An diesem Abend wurde die Idee ausgebrütet, eine Serie zu schreiben über den politischen Widerstand in Wuppertal während der Jahre 1933 bis 1945. Angesetzt auf dieses Thema wurde Klaus H. Jann. Nachdem er sich die Sache ein paar Tage überlegt hatte, schlug er angesichts des Wustes von Arbeit, der vor ihm lag, vor, die Serie zusammen mit seiner Frau, Doris Jann, zu schreiben, die NRZ - Redakteurin in Essen ist.

Fortan nutzten beide nahezu jede freie Stunde, das erforderliche Material zu finden, zu sammeln und zu sichten.Und je tiefer sie sich in die Thematik hineinarbeiteten, desto umfangreicher wurde die Lister derjenigen Dinge, die sie noch zu erledigen hatten. Das noch zu erledigende Arbeitspensum wuchs mit dem Umfang der erledigten Arbeit. Und Anfang Oktober, dem Termin, an dem ursprünglich die Serie erscheinen sollte, zeigte sich, das der Termin um mindestens ein Vierteljahr verschoben werden mußte.

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08.01.2018

Wieder Sorge um Mumia

Von Jürgen Heiser

Politischer Gefangener in den USA wird nach wie vor nicht angemessen medizinisch betreut

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05.01.2018

5. Januar 1938 - „Gesetz zur Änderung von Familiennamen und Vornamen“

Albert Norden: „Der Eichmann von Bonn“

Aus einer Rede auf der internationalen Pressekonferenz des Ausschusses für Deutsche Einheit in Berlin, 28. Juli 1960

„(...) Die Graue Eminenz von Bonn, der Mann, der all die oben genannten Funktionen bekleidet und faktisch Adenauer vertritt, wenn dieser krank, in Urlaub oder auf Reisen ist, heißt Hans Joseph Maria Globke.

Meine Damen und Herren! Wir behaupten und beweisen heute nicht mehr und nicht weniger, als daß dieser Chef des Bundeskanzleramtes und zweitmächtigster Mann der Adenauer-Regierung identisch ist mit dem Autor der antisemitischen Gesetze und intellektuellem Urheber der Pogrome des Hitlerregimes und daß er bis 5 Minuten nach 12 engster Mitarbeiter Himmlers war.

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24.12.2017

Die Oliven gedeihn

Von Peter Hacks

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08.12.2017

antifa - Magazin der VVN-BdA für antifaschistische Politik und Kultur

Förderer und Aktivisten - Ein Haus für die »Identitäre Bewegung« in Halle

dazu auch " AfD Wuppertal: Nähe zu Rechtsextremen" - http://wuppertal.vvn-bda.de/artikel/2017/20170501.html

In Halle will die »Identitäre Bewegung« ein Schulungszentrum einrichten. Dafür hat sie ein Haus von einem Förderer zur Verfügung gestellt bekommen. Das Haus in der unmittelbareren Nähe zur Universität Halle wurde von der »Titurel Stiftung« gekauft. Diese Stiftung wurde 2007 von Helmut Englmann mit einem Kapital von 100 000 Euro gegründet. Wenn man die Internetseite der Titurel-Stiftung aufruft erscheint ein auf schwarzem Hintergrund das Motto der Stiftung: »Bildung, Mündigkeit, Verantwortung«. Götz Kubitschek zitierte bereits 2010 Helmut Englmann in der eigenen Zeitschrift »Sezession«: »Titurel ist als Symbol einer generationsübergreifenden Stiftung zu verstehen, die sich trotz unüberwindlich scheinender Widerstände verwirklicht. (...) wir müssen den Mut haben uns wieder zu Traditionen zu bekennen, die in der Idee des Geheimen Deutschland ungebrochen Kraft bergen und Kraft spenden.«

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