Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten

Kreisvereinigung Wuppertal

27.5.2018
Artikel

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11.03.2018

Ostermarsch in Düsseldorf

Abrüsten statt aufrüsten - Atomwaffen abschaffen - Friedenspolitik statt Konfrontation!

Truppenaufmärsche und Auslandseinsätze stoppen, Verhandeln statt schießen! - Abrüsten statt Aufrüsten!

Krieg und Terror in zahlreichen Regionen der Welt: in Syrien, im Irak, in Mali, im Jemen, in Afghanistan ... In Europa spitzt sich die Konfrontation zwischen NATO und Russland durch gefährliche Militärmanöver und Truppenaufmärsche zu. Bei all dem sind deutsche Soldaten und Waffen mit im Einsatz.

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03.03.2018

»Decolonize Berlin«

Die im NGO-Bündnis »Decolonize Berlin« engagierten Verbände und Vereine begrüßen die von den drei Fraktionen der Bezirksverordnetenversammlung Berlin-Mitte und ihren Gutachtern am 1. März im Rathaus Tiergarten eingebrachten Vorschläge zur Umbenennung der Petersallee, der Lüderitzstraße und des Nachtigalplatzes, welche den direkten historischen Bezug zu Deutschlands ehemaligen Kolonien wahren. Mit der konsequenten Umkehr der Erinnerungsperspektive schließt Berlin an die beispielgebende Umbenennung des Kreuzberger Gröbenufers in May-Ayim-Ufer 2009/10 an. »Decolonize Berlin« befürwortet die veröffentlichten Vorschläge für die Umbenennung der drei Straßen und Plätze im Lern- und Erinnerungsort, welche bis heute die drei Gründer der ehemaligen Kolonien »Deutsch-Ostafrika« (Carl Peters), »Deutsch-Südwestafrika« (Adolph Lüderitz) bzw. Kamerun und Togo (Gustav Nachtigal) ehren.

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03.03.2018

Pressemitteilung der DFG-VK

7 Gründe warum die GroKo ein sicherheitspolitischer Albtraum wird

Der Entwurf des Koalitionsvertrags zwischen CDU/CSU und SPD offenbart eine massive Aufrüstung und Militarisierung. Die „Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen“ (DFG-VK) kritisiert, dass der Vertrag Militär zum zentralen Mittel der Außen- und Sicherheitspolitik macht - die Friedensorganisation beleuchtet dazu sieben Punkte des Koalitionsvertrags.

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21.02.2018

Das Jahr 1968 - dokumentiert

Die Senatskundgebung „Für Freiheit und Frieden“ - Ein Stimmungsbild

Reaktion auf den Vietnam-Kongreß an der FU Berlin - 21. Februar 1968

Ein Amateurfotograf, der das Verbrennen einer roten Fahne nicht mehr knipsen konnte, weil sein Film zu Ende war, versuchte unauffällig zu verschwinden. Der Verwaltungsangestellte Mende, der Rudi Dutschke ähnelte: „Als ich wegging, folgte mir ein älterer Mann mit einer roten Armbinde. Er begann mich zu stoßen und rief: „Kommunistensau, hau ab!“ Da tönte es plötzlich aus der Menge heraus, immer lauter: „Hier ist Dutschke.“ Das ging wie ein Lauffeuer durch die Menge. Sie kam in Bewegung und rückte auf mich zu.

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01.02.2018

Fédération Internationale des Résistants (FIR) / Internationale Föderation der Widerstandskämpfer (FIR)

75. Jahrestages des Sieges von Stalingrad

Am 2. Februar 2018 feiert die Internationale Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) - Bund der Antifaschisten den 75. Jahrestag des Sieges der Roten Armee bei Stalingrad. Der Weg nach Stalingrad wurde durch Ermordung, Tötung, Ausbeutung, Unterdrückung und Zerstörung durch den deutschen Faschismus und seine Verbündeten gezeichnet. Coventry, Rotterdam, Warschau und Belgrad sind die Symbole des Luftterrors, den diese Streitkräfte über die Städte Europas brachten. Auschwitz, Buchenwald, Majdanek, Sobibor haben sich selbst als „Monumente des Holocaust“ in den Köpfen der Menschheit verankert - ein Holocaust, der von den Nazi-Theorien der „Herrenrasse“ gegen alle Völker, unabhängig von Hautfarbe und Rasse, getragen wurde.

Der Sieg von Stalingrad steht dagegen für die Hoffnung auf Befreiung und den Widerstand gegen den mörderischen deutschen Faschismus.

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27.01.2018

»Nie wieder!«

Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland - Pressemitteilung

Nein, es ist nicht nur dieser eine Tag im Jahr, dieser 27. Januar, an dem hierzulande an die Opfer des deutschen Faschismus und die Ermordeten in den Konzentrations- und Vernichtungslagern Nazideutschlands erinnert wird. Für die Überlebenden, ihre Familien, ihre Nächsten ist der Schmerz, der Verlust, die Trauer lebenslänglich, über Generationen hinweg. Wer hört ihnen zu, wer nimmt Anteil?

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21.01.2018

„Hitler war kein Betriebsunfall“ - Antifaschisten erinnern an die Machtübertragung an den deutschen Faschismus

„www.dasjahr1933.de“

Der Einzug der AfD in den Deutschen Bundestag ist für alle erkennbar ein sichtbares Zeichen für die politische Rechtsentwicklung in unserem Land. Ohne falsche Analogien zu ziehen, gewinnt vor diesem Hintergrund die historische Erinnerung an die Jahre 1932/33 neue Aktualität.

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18.01.2018

Mumia Abu-Jamal muss weiter warten

Von Jürgen Heiser

Philadelphia. Im Fall des seit 36 Jahren inhaftierten US-Journalisten Mumia Abu-Jamal hat ein Kriminalgericht am Mittwoch die Anhörung zu dessen Revisionsanfechtung nach kurzer Verhandlung auf den 27. März vertagt. Richter Leon Tucker gab damit dem neuen Bezirksstaatsanwalt Larry Krasner Gelegenheit, alle Akten offenzulegen, die sein Vorgänger rechtswidrig unter Verschluss gehalten hatte.

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13.01.2018

1968 in Wuppertal

1932: Tag und Nacht schützen die Arbeiter ihr Gewerkschaftshaus

Aus: "Nachts, wenn die Gestapo schellte..." von Klaus und Doris Jann, NRZ, 13. Januar 1968

Wuppertal - 1932: Im „deutschen Manchester“ hungern die Bandwirker und Färber, die Weber und Chemiearbeiter. An den Arbeitsämtern und Stempelstellen stehen sie Schlange, die Erwerbs,- aber nicht Arbeitslosen. Denn zu tun gibt es genug in jenen Tagen des Jahres 1932. Während in Berlin die Regierung Brüning mit Notverordnungen regiert, während von Papen Brüning ablöst, während von Papen dann Kurt Schleicher auf dem Reichskanzlerposten Platz machen muß, gärt es im Wupper-Tal.

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13.01.2018

1968 in Wuppertal

„Nachts, wenn die Gestapo schellte“

13. Januar 1968 - " In diesen Tagen, von Werner Lust

Lieber Leser !

Vor etwas mehr als einem Jahr, am 9. Januar 1967, saßen Redakteure und Mitarbeiter der NRZ - Stadtredaktion Wuppertal zusammen, um zu überlegen, welche großen Themen im Laufe des Jahres in der Zeitung behandelt werden sollten.

An diesem Abend wurde die Idee ausgebrütet, eine Serie zu schreiben über den politischen Widerstand in Wuppertal während der Jahre 1933 bis 1945. Angesetzt auf dieses Thema wurde Klaus H. Jann. Nachdem er sich die Sache ein paar Tage überlegt hatte, schlug er angesichts des Wustes von Arbeit, der vor ihm lag, vor, die Serie zusammen mit seiner Frau, Doris Jann, zu schreiben, die NRZ - Redakteurin in Essen ist.

Fortan nutzten beide nahezu jede freie Stunde, das erforderliche Material zu finden, zu sammeln und zu sichten.Und je tiefer sie sich in die Thematik hineinarbeiteten, desto umfangreicher wurde die Lister derjenigen Dinge, die sie noch zu erledigen hatten. Das noch zu erledigende Arbeitspensum wuchs mit dem Umfang der erledigten Arbeit. Und Anfang Oktober, dem Termin, an dem ursprünglich die Serie erscheinen sollte, zeigte sich, das der Termin um mindestens ein Vierteljahr verschoben werden mußte.

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© VVN-BdA Wuppertal