Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e.V.

Kreisvereinigung Wuppertal

10.11.2017
Pressemitteilung

VVN-BdA Wuppertal überreicht Spende an den Förderverein der Begegnungsstätte Alte Synagoge

In Gedenken an die schrecklichen Ereignisse der Pogromnacht des 9. November 1938 hat die VVN-BdA Wuppertal eine Spende in Höhe von 210 Euro an den Förderverein der Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal überreicht.

Die Synagogen in Elberfeld und Barmen wurden in der Nacht des 9. November in Brand gesteckt, die beiden jüdischen Friedhöfe geschändet, zahlreiche Geschäfte zerstört, Menschen auf der Straße angegriffen und Wohnungen verwüstet. 125 jüdische Wuppertalerinnen und Wuppertaler wurden in das Konzentrationslager Dachau verschleppt.

Bei der letztjährigen Mahn- und Gedenkveranstaltung der VVN-BdA Wuppertal zum 9. November 1938 - der Aufführung des Stückes „Furcht und Elend des Dritten Reiches“ von Berthold Brecht durch die Projektgruppe Ernst Toller - wurde um Spenden zugunsten des Fördervereins der Begegnungsstätte Alte Synagoge gebeten. Diese Spenden in Höhe von 105 Euro wurde durch einstimmigen Beschluss der Mitgliederversammlung der VVN-BdA Wuppertal verdoppelt und am 8. November 2017 durch Dr. Dirk Krüger, Mitglied des SprecherInnenkreises der VVN-BdA, an des Vorsitzenden des Fördervereins, Herr Dr. David Mintert übergeben.

„Dem Gedenken der Opfer des Hasses. Der Nachwelt zur Mahnung.“ Inschrift des Mahnmals zum Gedenken an die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus, Friedhof am Weinberg


Dirk Krüger, VVN-BdA Wuppertal (links), David Mintert, Förderverein BAS
© VVN-BdA Wuppertal